VERANSTALTUNGSkalender

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13. April
Osterferienprogramm

22. April
Chemnitzer Lesenacht

30. April
Führung durch die Sonderausstellung

04. Mai
Internationaler Star Wars Tag

20. Mai
Chemnitzer Museumsnacht

21. Mai
Internationaler Museumstag

28. Mai
Weltspieltag


NACHTS im SPIELEmuseum

JEDEN 2. Freitag im Monat :
Spielenacht ab 19 Uhr
 Eintritt: 3 Euro

 

Bundesfreiwilligendienst

 

gefördert durch die
Stadt Chemnitz / Kulturbüro

 

 

 

 

Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2016

Zum 46. Mal präsentiert die Bundeszentrale für politische Bildung pünktlich zum Schuljahresbeginn die neuen Themen des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung. Der Wettbewerb ist der größte deutschsprachige Wettbewerb zur politischen Bildung und seit 1971 ein "Klassiker" in der Schullandschaft. Dazu bietet er von Fachkolleginnen und -kollegen entwickelte Projektvorschläge zu aktuellen und brisanten Themen für die Klassenstufen 4 bis 11/12 an.

Jede Klasse (bzw. Arbeitsgemeinschaft, Kurs) des 4. bis 11. Schuljahrs ist unabhängig von der Schulform teilnahmeberechtigt. Seit diesem Jahr neu sind alle Themen für die Jüngeren auch für 4. Klassen geöffnet. Wichtig: Bei beruflich orientierten Schulen ist die Teilnahme bis auf das 12. Schuljahr ausgeweitet. Förderschulen haben bei der Bearbeitung der Aufgaben freie Wahl der Altersstufen. Europaschulen und Schulen im Ausland mit deutschsprachigem Unterricht können ebenfalls mitmachen.

Mitmachen lohnt sich, denn jede Teilnahme wird mit einem attraktiven Geschenk belohnt! Zudem winken für die besten Einsendungen Spitzenpreise in Form von mehrtägigen Klassenfahrten ins In- und Ausland sowie Geldpreise.

 

 

Das Deutsches SPIELEmuseum in Chemnitz unterstützt 2016 den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung, besonders die Aufgabenstellung „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation“ für die 4. bis 7. Klassen. Denn Ziel der Bearbeitung ist hier die Anfertigung eines Brettspiels! Einsendeschluss ist der 12. Dezember 2016.

> Aufgabenstellung "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation" (pdf)

> Postkarte Schülerwettbewerb 2016 (pdf)

Hier geht’s zum Schülerwettbewerb > http://www.bpb.de/lernen/projekte/schuelerwettbewerb/

Das komplette Aufgabenheft zum Schülerwettbewerb 2016 und die Postkarten gibt es als Druckerzeugnisse übrigens auch im Deutschen SPIELEmuseum in Chemnitz.

Nach der Wettbewerbsprämierung durch die Bundeszentrale für politische Bildung im Februar 2017 freuen wir uns, viele eingesandte Brettspiele zum Thema „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation“ im Rahmen einer Sonderausstellung im Deutschen SPIELEmuseum in Chemnitz präsentieren zu dürfen. Wir hoffen, mit der besonderen Aussicht, die Spiele im Nachgang des Wettbewerbs öffentlich zu zeigen, noch mehr Schüler und Lehrer zum Mitmachen bewegen zu können.

Gern geben wir ab sofort Schülern und Lehrern, die sich der Brettspielproduktion zur Reformation widmen wollen, zusätzliche Tipps zur Spieleerfindung und in Form von zahlreichen aktuellen und historischen Brettspielen des deutschsprachigen Raums weitere wertvolle Anregungen. Wir freuen uns, mit vielen Wettbewerbsteilnehmern in Kontakt zu kommen und laden alle herzlich zu einem Besuch im Deutschen SPIELEmuseum in Chemnitz ein.

Kontakt: Tel. +49 371 – 306565 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kleine Tipps und Wissenswertes rund um’s Brettspiel

Was ist ein Brettspiel?

Kennzeichnend für ein Brettspiel ist der Spielplan bzw. das Spielbrett, auf dem die Spieler mit Materialien wie Steinen oder Figuren agieren. Als sog. Gesellschaftsspiel (Bezeichnung abgeleitet vom neuzeitlichen Begriff Gesellschaftszimmer als bürgerlichem Salon) dient das Brettspiel dem Vergnügen bzw. Zeitvertreib und wird von zwei oder mehr Personen gespielt.

Wichtige Schritte beim Brettspiel-Erfinden?

- Thema finden
  Das ist mit der Wettbewerbsvorgabe bzw. den Fragestellungen zur Aufgabe „ Wer nicht wagt, der nicht
  gewinnt - Luther und die Reformation“ bereits geschehen. Es sollen alle demnach gefundenen Ergebnisse
  in das Brettspiel einfließen.

- Mitspieler und Einsatzmöglichkeiten begrenzen
- Prototyp des Spielplans mit Zubehör entwickeln und Spielaufgaben ausdenken
- Spielregeln erklären
- Und nicht zu vergessen: Spiel mit Mitschülern, in der Familie und mit Freunden testen und verbessern!

Ursprünge und Klassiker des Brettspiels?

In den Anfängen des Brettspiels wurde mit einfachen Utensilien wie Knochen (Astragale), Stöcken, Nüssen oder Muscheln gespielt. Dies übrigens auch ohne feste Unterlage, indem die Spieler die nötige Form eines Spielplans einfach dort aufzeichneten, wo sie saßen. So zeugen bis heute u.a. entsprechende Markierungen auf der Treppe der Basilica Julia vom spielerischen Freizeitvergnügen an öffentlichen Plätzen im Alten Rom.
Die ersten belegbaren Brettspiele gehen allerdings noch weiter zurück. In der sumerischen Stadt Ur im heutigen Irak wurden auf 2600 v.Chr. datierte Spielbretter entdeckt, die mit weiteren Zeugnissen des Königlichen Spiels von Ur im British Museum in London zu sehen sind. Das altägyptische Brettspiel Senet (Vorläufer des heutigen Backgammon) ist für die Zeit um 3000 v.Chr. nachgewiesen und auch das im alten China entstandene Brettspiel Go hat seinen Ursprung im zweiten vorchristlichen Jahrtausend.

Schach (Persisch für König bzw. Schah, daher auch als Spiel der Könige bezeichnet),

Dame (Name geht auf die Dame im Schachspiel zurück, in Russland unter dem Namen Baschni = Türme sehr beliebt),

Mühle (Name geht vermutlich auf lateinisch merellus zurück, zählt zu den Drei-In-Einer-Reihe-Spielen, d.h. Mühle = 3 Steine in einer Reihe, vermutlich das weltweit verbreitetste Brettspiel),

Go (Umzingelungsspiel, in dem zwei Kriegsherren versuchen, ein bisher unbesetztes Gebiet untereinander aufzuteilen, Ursprung in China mit besonderer Prägung in Japan und Korea),

Pachisi (Hindi für fünfundzwanzig, da hier als bester Würfel-Wurf 25 Punkte gelten, Vorläufer des populären Mensch ärgere dich nicht),
Mancala (Arabisch für bewegen bzw. transportieren, auch als Bohnenspiel bekannt), Bagh Chal (Nepali für Tigersprung, Spielthema ist die Jagd einer Tigerfamilie auf eine Ziegenherde),

Backgammon (Englisch aus back und gammon, veraltet für game = Spiel, zusammengesetzt, Name bezieht sich auf das Zurückwürfeln ins Spiel von geschlagenen Steinen),

Gänsespiel (Name geht auf den Spielverlauf als Spiegelbild des Gänselebens zurück, Prototyp aller sog. Laufspiele),

Halma (altgriechisch für Sprung, entstanden in den USA Ende des 19. Jahrhunderts mit quadratischem Spielfeld, bald darauf in Deutschland weiterentwickelt mit hexagonal sternförmigem Spielplan als sog. Sternhalma oder chinese checkers bekannt).